Der Pianist Aki Rissanen (geb. 1980), von Downbeat als „europäischer Shootingstar“ bezeichnet, hat es geschafft, sich in kürzester Zeit einen Namen in der obersten Riege der nordeuropäischen Jazzpianisten zu machen. Klassisch ausgebildet, hat Rissanen immer schon das Thema Improvisation fasziniert.

Der finnische Pianist Aki Rissanen hat sich in der internationalen Jazzszene etabliert. Internationale Auszeichnungen erhielt er u.a. beim Montreux Jazz Festival und beim La Defense Wettbewerb in Frankreich. Er stand mit zahlreichen renommierten Musikern auf der Bühne und hat in den meisten europäischen Ländern, den USA, Japan, China, Mexico und Nordafrika gespielt. Sein Debütalbum Amorandom wurde von der finnischen Zeitung Helsingin Sanomat zum “Best Jazz Album of the Year” gewählt. Das Album gewann auch den finnischen Grammy, den Emma Award für das beste Jazz-Album 2016. The Guardian lobt die „progressiven Ideen, … die gewaltige Kraft, die frische musikalische Intelligenz und die makellose Technik“ des Aki Rissanen Trios.

Aki Rissanen studierte von 2005 bis 2006 am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris und machte 2009 seinen Master in Jazzpiano und Komposition an der Sibelius-Akademie. International wurde er zunächst durch die Auszeichnungen im Solowettbewerb des Schweizer Montreux Jazz Festivals und des französischen La Défense Wettbewerbs und – vor allem in Deutschland – durch seine Arbeit mit Dave Liebman auf dem Label Ozella Music und mit Verneri Pohjola bei ACT Music bekannt. Er hat inzwischen 9 Alben unter seinem eigenen Namen veröffentlicht und erfreut sich wachsender Popularität in der europäischen Jazzszene.

Auf seinem im März 2016 beim renommierten britischen Label Edition Records vorgelegten Album “Amorandom” stellt Aki Rissanen zusammen mit der derzeit führenden finnischen Rhythmusgruppe Lötjönen/Mäkynen ausschließlich eigene Kompositionen vor. Ursprünglich als Untermalung für einen Animationsfilm von Tuula Leinonen entstanden, zeichnen sie eine außerordentlich lebendige Ideenlandschaft, in welcher der Aktionsradius der drei Musiker zwischen folkloristischen Patterns und kantigen Neutönern liegt. Viel Platz also für frischen Wind in Richtung Bop, dynamisch rockende Beats, einen Touch Minimal Music, neoklassische Akzente und elegante kammermusikalische, impressionistische Melancholie. Bei ausgewählten Konzerten bereichert der finnischen Videokünstler Petri Ruikka die Auftritte Rissanens mit einer visuellen Show. “Amorandom” gewann 2016 den Emma Award, den finnischen Grammy, für das beste Jazz-Album des Jahres.

Im November 2017 legte Rissanen – ebenfalls bei Edition Records – sein derzeit aktuelles und von der internationalen Presse hochgelobtes Album “Another North” vor. Das Aki Rissanen Trio wurde bereits in zahlreiche Länder eingeladen, um seine Musik zu präsentieren, u. a. bei den internationalen Jazzfestivals in Strasbourg (Jazzdor), beim luxemburgischen Dudelange (Like a Jazz Machine), dem Cairo Jazz Festival in Ägypten, dem Yokohama Jazz Festival in Japan, dem Jazz-Herbst Festival in Saarbrücken, beim Bimhuis in Amsterdam und Lantaren Venster in Rotterdam und den renommierten finnischen Festivals in Helsinki, Espoo, Tampere und Pori. Sein Trio war zudem eine der Bands, die für die finnische Nacht der Bremer Jazzahead 2017 ausgewählt wurde und dort den finnischen Jazz repräsentierte.